Bestimmt haben sie schon Sportler gesehen, die sog. physiologische Tapes trugen. Die nach den Regeln des Farblichts eingefärbten Baumwolltapes werden in der Physiotherapie für Menschen bereits seit vielen Jahren bei unterschiedlichsten Verletzungen, Verspannungen und zur Korrektur von Haltungsfehlern angewendet. Seit 2007 wird die Methode auch bei Tieren angewendet. Das Tape besteht zu 100% igen Baumwollgewebe und auf dessen Rückseite ein reiner, hautfreundlicher Acrylatkleber, der wellenförmig aufgebracht ist. Das Tape ist elastisch, luftdurchlässig, aber auch wasserbeständig und hypoallergen.
Körpereigene Heilungsprozesse können gefördert, sowie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen therapiert werden. Die Durchblutung und der Lymphfluss können angeregt und verstärkt werden. Die Methode ist besonders zu empfehlen bei angelaufenen Beinen, chronischer Phlegmone, Lumbago, Gelenksgallen und Stauungsödemen.

Ziel der Anwendung: Aufgeklebt sollen sie die oberste Hautschicht ein wenig anheben, sodass Blut und Lymphe besser fließen können. So wird einerseits das verletzte Gewebe besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, andererseits der Abtransport von Stoffwechselprodukten, die während der Heilung entstehen, erleichtert. Gleichzeitig wird die Reizung von Schmerzrezeptoren in der Haut gemindert, sodass der Schmerz nachlässt.